Unser Weihnachtskreiskalender

Sonntag, 17. Dezember, 3. Advent

Die Frage, wie man Jesus und die Botschaft von Erlösung und Versöhnung in sich aufnehmen kann, beschäftigte fromme Menschen seit jeher. Ein Beispiel ist das Lied "Wie soll ich dich empfangen" (Evang. Gesanbuch Nr. 11). Es erschien erstmals im Jahr 1653 in einem Gesangbuch von Johann Crüger, der dazu auch die Melodie schuf.
In den Strophen 1 bis 5 wendet sich der Beter direkt an den kommenden Christus. Dabei schildert er, wie er die bedingungslose Zuwendung Gottes an die Menschen persönlich erlebt und folgt dabei der lutherischen Rechtfertigungslehre. Der Textdichter war ja auch Pfarrer. Die Strophen 6 bis 10 wenden sich als seelsorgerlicher Zuspruch an die Gemeinde, die sich anscheinend in Gram, Not, Schrecken und Anfeindung lebt. Ihr wird unter Bezugnahme auf das in der Offenbarung des Johannes dargestellte herannahende Weltgericht (Offb 3,20), zugerufen: Der kommt zu dir aus Gnade, als Heiland, als König und als Richter.
Der Choral wurde auch teilweise von Dietrich Buxtehude vertont. Weltbekannt wurde seine erste Strophe als Bestandteil des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach.
Frage 15:
Wie heißt der Textdichter mit Nachnamen?

Zierde 5

Samstag, 16. Dezember

Jede Zeit im Kirchenjahr hat eine Farbe, die sich oft in den Altar- oder Kanzeltüchern widerspiegelt. So ist die Farbe des Advent das Violett. Die Mischfarbe setzt sich aus Rot (irdisch: Fleisch und Blut) und Blau (himmlisch: Bereich Gottes) zusammen und steht für Besinnung und Gebet, für Buße und Umkehr. Außer im Advent wird sie noch in der Passionszeit oder am Buß- und Bettag aufgelegt.
Das Weihnachtsfest selbst ist dagegen weiß. Diese Farbe setzt sich aus allen Farben des Lichts zusammen und steht für die Vollkommenheit und Wahrheit. Sie symbolisiert so Gott und vor allem Jesus Christus als Licht der Welt. Weiß ist die Farbe der hohen Christusfeste wie Ostern oder Epiphanias, aber auch für Engelgedenktage und kleinere Festtage, die auf Jesus hinweisen wie der 2. Februar (Lichtmeß).  
Frage 14:
Die farbigen und oft sehr kunstvoll gestalteten Tücher an Kanzel, Altar und Lesepult gehören zur textilen Ausstattung des Gottesdienstes, die vor allem im katholischen Bereich noch viel umfangreicher ist, weil z. B. auch die Priestergewänder dazu gezählt werden. Sie alle werden unter einem Oberbegriff zusammengefasst, der  sich vom lateinischen parare = bereiten ableitet. Wie werden die Kirchentextilien genannt?
Motiv blau

Freitag, 15. Dezember

Hans Christian Andersen (* 2. April 1805 in Odense; † 4. August 1875 in Kopenhagen) ist der bekannteste Dichter und Schriftsteller Dänemarks. Berühmt wurde er durch seine zahlreichen Märchen, darunter auch das vom Tannenbaum.  Es ist ein Plädoyer für Zufriedenheit mit den Dingen, die man hat, und gegen überkandidelte Hoffnungen. Damit ist das Märchen zeitlos aktuell.
Es lebt von dem Kontrast zwischen dem, was die kleine Tanne denkt und dem,  was der Leser weiß (und auch einige Lebewesen ihm sagen). Durch vier Lebensetappen begleitet der Leser den Baum von seiner Jugendzeit im Wald, seinem Aufstieg zum Weihnachtsbaum, seiner Abschiebung auf den Dachboden bis zu seinem Abstieg zum Brennholz. Erst als der Baum verbrannt wird, beginnt er zu verstehen, dass er das, was er hatte, nicht zu schätzen wusste. Und erst als es unausweichlich ist, gibt er seine törichten Hoffnungen auf und spricht die Schlüsselworte: „Vorbei! vorbei!“ Diese Worte bestimmen die Erzählung bis zum Schlusskommentar. Der Leser ahnt diesen Ausgang lange vor dem Baum. Das gibt ihm Zeit darüber nachzudenken was es heißt, etwas nachzujagen, das man nie erreicht und den Irrtum erst zu erkennen, wenn es zu spät ist.
Frage 13:
In einem weiteren bekannten Weihnachtsmärchen von Andersen, das auch von Zeit und Vergänglichkeit handelt, hat eine andere Baumart einen Traum. Welche?

Zierde 3

Donnerstag, 14. Dezember

1986 rief das oberösterreichische Landesstudio des ORF im Rahmen einer Spendenkampagne die Aktion „Friedenslicht aus Bethlehem“ ins Leben. Mittlerweile ist das ORF-Friedenslicht in mehr als 30 europäischen Ländern zu einem neuen Weihnachtsbrauch geworden.
Das Licht wird in der Vorweihnachtszeit von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und per Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien gebracht. Von dort aus wird es nach einem Aussendungsgottesdienst weiter auf den Weg geschickt.
In Deutschland wird die Aktion von den verschiedenen Pfadfinderverbänden getragen und weitergeführt. Dabei wird das Licht mit der Eisenbahn aus Wien abgeholt und dann in über 100 Städten in ganz Deutschland verteilt. Vielerorts finden aus diesem Anlass besondere Andachten und Gottesdienste statt. Die Verteilung wird oft durch kleinere Pfadfinderbünde übernommen, die  zur allgemeinen Bekanntheit der Aktion und der Fortführung der Idee beitragen. Inzwischen wird das Friedenslicht auch zu anderen Religionen und in soziale Einrichtungen gebracht. Neben Kindergärten und Schulen werden auch Krankenhäuser und Altenheime besucht, damit auch den Menschen dort der Frieden gebracht wird.
Frage 12:
Das oberösterreichische Landesstudio des ORF hat seinen Sitz in der entsprechenden Landeshauptstadt und die heißt wie?

Zierde 12

Mittwoch, 13. Dezember

Heute ist der Gedenktag der heiligen Lucia (*286, +304) aus Syrakus, einer Stadt auf Sizilien. In Italien ist  "Lucia" eine Volksheilige. Besonders beliebt ist das Luziafest aber ausgerechnet im protestantischen Skandinavien, wo die Luziabraut mit ihrem Gefolge am 13. Dezember alle Familienmitglieder weckt und ihnen das Frühstück ans Bett bringt.

Der Legende nach ist die heilige Lucia das Opfer einer Christenverfolgung um 303 n. Chr. Sie soll von ihrem Bräutigam den Behörden ausgeliefert worden sein, weil sie sich weigerte, ihn als Nicht-Christen zu heiraten. Zur Strafe sollte sie ins Bordell geschickt werden. Aber weder habe ein Ochsengespann die Gefesselte von der Stelle bewegen können, noch tötete sie ein Feuer. Erst ein Schwert habe sie umgebracht, erzählt die Legende. Im 16. Jahrhundert wurde die Legende um ein weiteres Wunder ergänzt: Lucia soll sich ihre Augen ausgerissen haben, um sie einem heidnischen Freier auf einer Schale zu präsentieren, der sie so schön gefunden hatte. Die Gottesmutter Maria habe Lucia ein neues Paar Augen geschenkt, das noch schöner gewesen sein soll. Daher wurde die heilige Lucia gern bei Augenleiden angerufen.
Frage 11:
Wie nennt man denn die Opfer religiöser Verfolgung?

Zierde 1

Dienstag, 12. Dezember

Im evangelischen Gesangbuch findet sich unter Nummer 29 das Lied „Den die Hirten lobeten sehre“. Es geht auf das lateinische Lied „Quem pastores laudavere“ zurück, das im 15. Jahrhundert mit dem Lied „ Nunc angelorum gloria“ zu einem neuartigen Wechselgesang kombiniert worden ist. Es wurde Brauch, dass in weihnachtlichen Gottesdiensten (Christmette, Christvesper oder Messe am Weihnachtstag) das erste Lied (manchmal auch das zweite) zeilenweise im Wechsel durch Schüler (solistisch und einstimmig) oder Schülerchöre (auch mehrstimmig) gesungen wurde, die in allen vier Ecken der Kirche aufgestellt waren. Der Brauch dieses Singens schloss außer der ursprünglichen Liedkombination auch weitere Lieder ein und war an vielen Orten ein fester Bestandteil des Weihnachtsbrauchtums, sowohl im Gottesdienst als auch auf Straßen und Plätzen.
Heute wird dieses Umsingen, so es denn überhaupt noch stattfindet, meist nicht mehr am Weihnachtsmorgen, sondern an einem Samstagabend oder Sonntagmorgen in der späten Adventszeit ausgeführt. Im Erzgebirge hat sich der Brauch des „Umsingens“ in der Christmette am Weihnachtsmorgen noch erhalten.
Frage 10:
Dieser Wechselgesang hat einen lateinisch klingenden Namen, weil er sich aus den Anfangssilben des lateinischen Hirtenliedes zusammensetzt. Wie heißt dieser Wechselgesang?

Zierde 11

Montag, 11. Dezember

Ursprünglich kommt er aus Mexiko, aber er ist aus unserer Adventsdekoration nicht mehr wegzudenken: Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima), auch Adventsstern, Christstern oder Poinsettia genannt. Der Name Poinsettia geht übrigens auf den amerikanischen Botschafter in Mexiko, Joel Roberts Poinsett, zurück. Er führte diese Pflanzenart Anfang des 19. Jahrhunderts in die USA ein, wo sie immer noch äußerst beliebt ist und sogar einen eigenen Tag hat. Nach Europa gelangte der Weihnachtsstern 1804 durch den Naturforscher Alexander von Humboldt.
Der wildwachsende Weihnachtsstern bringt es auf bis zu 5 m Wuchshöhe und so muss oft ein Chemiezusatz her, um ihn auf ein fensterbanktaugliches Bonsai-Format zu bringen. Alternative Methoden werden aber erforscht.  Weihnachtssterne blühen nur bei weniger als 12 Stunden Lichteinfall. Deshalb verlängern Gärtnereien in Mitteleuropa etwa ab Oktober die Dunkelphase künstlich, damit die Pflanzen pünktlich zur Adventszeit die farbigen Blätter ausbilden. Die wirken wie Blüten, sind aber Hochblätter. In Mexiko heißt der Weihnachtsstern "Flores de Noche Buena" (Blume der Heiligen Nacht) und es ranken sich viele schöne Legenden um ihn.
Frage 9:
Wie hieß das mexikanische Volk, das den Weihnachtsstern Cuetlaxochitl (eigentlich cuetlax-xōchitl, Leder-Blume) nannte?

Zierde 9

Sonntag, 10. Dezember, 2. Advent

Ein in Ostpreußen entstandenes Kirchenlied aus dem 17. Jahrhundert hat es über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg zur Nummer 1 unter den Adventsliedern gebracht. Der Text stammt aus der Feder des Pfarrers Georg Weissel. Er schrieb ihn in Anlehnung an Psalm 24 zur feierlichen Einweihung der neu errichteten - und heute leider nicht mehr existierenden - Altroßgärter Kirche in Königsberg am 2. Sonntag im Advent 1623. Eine weit verbreitete Geschichte bringt das Lied mit einem Herrn Sturgis zusammen. Der soll einen Weg zur Kirche, der vom Armenhaus über sein Grundstück führte, abgesperrt haben und von Weissel durch das Singen dieses Liedes dazu bewogen worden sein, die verschlossene Pforte wieder zu öffnen. Möglicherweise nur eine schöne Legende, denn die eingängige Melodie, die sicher zur großen Popularität des Liedes beigetragen hat, gehörte damals noch nicht dazu. Die findet sich erst in einem Gesangbuch, das 1704 Johann Anastasius Freylinghausen zusammengestellt hat. Der Komponist ist leider unbekannt.
Frage 8:
Wie heißt das Lied? (4 Worte)

Zierde 8

Samstag, 9. Dezember

Eines der ältesten Weihnachtsgebäcke ist das Kletzenbrot. Ursprünglich wurden nur getrocknete Birnen (Kletzen) - ohne Honig oder Zucker - mit einem Brotteig vermischt. Später kamen Rosinen oder Feigen dazu. Mit dem Backen wurde um den Andreastag (30. November) begonnen. Es ist sehr lange haltbar. Das Kletzenbrot ist ein Fruchtbarkeitssymbol. Angeschnitten wurde vom Hausvater am Heiligen Abend oder am Stephanstag (26. Dezember). Auch für die Tiere gab es davon eine "Maulgabe". Das sollte Glück im Stall bringen. Das Anschneiden des Früchtebrotes ist außerdem ein alter Verlobungsbrauch. Ein rauer Anschnitt des Brotes bedeutete eine Absage von Seiten des Mädchens. Bei einem glatten Anschnitt war sie mit der Bewerbung einverstanden.
Frage 7:
Wie heißt das Kletzenbrot denn auf Hochdeutsch?

Zierde 7

Freitag, 8. Dezember

Der "Herrnhuter Stern" ist erst in den letzten Jahrzehnten populär geworden. In der Advents- und Weihnachtszeit leuchtet er vor allem in Kirchen, aber auch in Wohnungen oder neuerdings auf öffentlichen Plätzen.
Benannt ist er nach Herrnhut in der Oberlausitz. Den Ort haben Nachfahren der Böhmischen Brüder Anfang des 18. Jahrhunderts gegründet. Die Brüdergemeine entwickelte eine weltweite Missionstätigkeit. Die Kinder der Missionsfamilien wurden in eigenen Internaten aufgenommen, z. B. in Kleinwelka bei Bautzen. Von dort ist überliefert, dass ein Erzieher um 1880 erstmals mit seinen Zöglingen entsprechende Sterne bastelte. Mit ihrer Hilfe konnte er ihnen nicht nur mathematisch-geometrische Kenntnisse vermitteln, sondern auch eine theologische Botschaft: "Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen" (4. Mose 24.17). 1892 wurden Sterne erstmals zu einem kommerziellen Erfolg durch den Vertrieb eines Buchhändlers. Er hatte einen dieser 17-teiligen Sterne bei einem aus einer Brüdergemeine stammenden Soldaten gesehen. Diesen beauftragte er, weitere zu basteln und verkaufte sie erfolgreich. 1897 wurde dann eine kommerzielle Fertigung in Herrnhut begonnen.
Frage 6:
In welchem Bundesland liegt Herrnhut?

Zierde 6

Donnerstag, 7. Dezember

Noch bis ins 20. Jahrhundert hinein waren die drei Donnerstage vor Weihnachten in Bayern und Schwaben als Klöpfelnächte bekannt. Kinder liefen durch die Straßen, klopften an die Türen, sagten einen Spruch auf und bekamen von den Bewohnern Obst oder Lebkuchen geschenkt. Ursprünglich handelte es sich dabei um einen heidnischen Brauch, um Unheil und Böses in den dunkelsten Nächten des Jahres zu vertreiben. Frauenklöster haben ihn im Mittelalter umgedeutet. Nun sollten die Klöpfelnächte an die Herbergssuche von Maria und Josef erinnern und der Vorbereitung auf die Ankunft Jesu dienen. Städte und Gemeinden waren ab dem 18. Jahrhundert darauf aus, diesen Bettelbrauch einzudämmen. In Augsburg sollte er 1790 verboten werden, auch andere Gemeinden wollten ihn abschaffen. Gelungen ist dies letztendlich nicht per Gesetz, sondern durch den Wohlstand.
Frage 5:
Die Klöpfelnächte erinnern sehr an einen in Deutschland noch recht neuen Umtrieb, bei dem ebenfalls Kinder nach Süßigkeiten fragen. An welchen?

Zierde 5

Mittwoch, 6. Dezember

Was unterscheidet den Nikolaus, der am 6. Dezember die Kinder beschenkt, vom Weihnachtsmann? Nichts! Nikolaus und Weihnachtsmann gehen auf ein- und dieselbe historische Person zurück: Bischof Nikolaus, der im vierten Jahrhundert auf dem Gebiet der heutigen Türkei lebte. Und weil dieser Bischof  Kinder beschenkt haben soll, tun es Nikolaus und Weihnachtsmann auch. Mit der Reformation verlagerte sich ab 1535 in evangelischen Familien die Kinderbescherung auf den Weihnachtstag und erfolgte durch das Christkind. Über die Jahrhunderte vermischten sich diese Geschenkebringer und die Figur des Weihnachtsmannes verselbstständigte sich. Aus der Bischofstracht wurde im Lauf der Zeit ein roter Mantel mit weißem Pelz. Die Kopfbedeckung der Bischöfe wich einer roten Zipfelmütze. Dass die pausbäckige Gestalt vom rotgekleideten, dicken Mann mit dem weißen Bart eine Werbe-Erfindung von Coca-Cola aus dem Jahr 1931 ist, stimmt nicht ganz. Der Weihnachtsmann wurde schon vorher so dargestellt, aber die Cola-Plakate haben den rot-weißen Weihnachtsmann sicherlich weltweit bekannt gemacht.
Frage 4:
In welcher Stadt lebte der ursprüngliche Bischof Nikolaus? Kleiner Hinweis: Sie liegt in der Türkei und heißt heute Demre.

Zierde 4

Dienstag, 5. Dezember

Das vielleicht bekannteste Adventsgedicht überhaupt schrieb Theodor Storm im Jahr 1862. Hans Theodor Woldsen Storm wurde 1817 in Husum geboren und starb 1888 in Hademarschen. Er war ein großer Freund des Weihnachtsfestes. Für ihn war es ein traditionelles Familienfest, das als Thema in mehreren Novellen und Gedichten vorkommt. Als Vater von 8 Kindern war ihm anscheinend aber auch sehr an braven Sprösslingen gelegen. Sein Gedicht ist eine Mahnung an die Kinder, immer artig zu sein. In einer Spielfassung geht es nach der Frage „Sind’s gute Kind’, sind’s böse Kind’?“ mit einem Gespräch über das Verhalten der Kinder weiter. Vermutlich wurde dieses Spiel am Weihnachtsabend in der Familie Storm mit verteilten Rollen vorgetragen. Storm  selbst war nicht ganz so "brav". 1852 entzog ihm der dänische Minister für Schleswig die Erlaubnis als Anwalt in Husum zu arbeiten, weil Storm im dänisch-preußischen Konflikt stets unversöhnlich gegen Dänemark blieb. In der Folge musste er ein Jahr lang unbezahlt am Kreisgericht Potsdam arbeiten.
Frage 3 :
Wie heißt denn das berühmte Gedicht? (2 Worte)

Zierde 3

Montag, 4. Dezember

Jahrmärkte um die Weihnachtszeit lassen sich erstmals im 13. Jahrhundert nachweisen. Die Vorläufer der heutigen Weihnachtsmärkte sind aus dem 17. Jahrhundert überliefert. Heute sind genau wie auf den frühesten Weihnachtsmärkten handgearbeitetes Spielzeug, Stollen, Lebkuchen sowie diverse Geschenke die beliebtesten Verkaufsartikel. Ihren Ursprung haben die neuzeitlichen Weihnachtsmärkte in protestantischen Gegenden. Dabei hat man die ersten Weihnachtsmärkte, wie den Christkindlesmarkt in Nürnberg und den Striezelmarkt in Dresden, um die Kirchen herum aufgebaut, um die Kirchenbesucher als Kunden zu locken.
Frage 2:
Weihnachtsmärkte gibt es natürlich viele in den Städten und Dörfern unseres Dekanats. Auch in Lindau am Bodensee. Dort hat er aber einen anderen Namen und nennt sich  …

Zierde 2

Sonntag, 3. Dezember, 1. Advent

Zwischen all den Lebkuchen und anderen Köstlichkeiten ist ganz in Vergessenheit geraten, dass die Adventszeit ursprünglich eine Fasten- und Bußzeit gewesen ist. Im 4. Jahrhundert dauerte sie zudem nur 3 Wochen und war durch Gottesdienstbesuche, Fasten und gute Werke geprägt. Ab dem 5. Jahrhundert begann dann der Advent am 11. November, dem Martinstag, und dauerte bis zum  Epiphaniastag am 6. Januar. Abzüglich der fastenfreien Sonn- und Feiertage waren das 40 Tage -  in Anlehnung an das 40-tägige Fasten von Jesus in der Wüste und die 40-jährige Wanderschaft des Volkes Israel ins gelobte Land. Ein Grund für die Verlängerung war der wichtige Tauftermin an Epiphanias. Die Täuflinge konnten sich jetzt 40 Tage lang auf ihre Taufe innerlich vorbereiten. Bei Orthodoxen Christen hat sich der Fastencharakter des Advent bis heute erhalten. Nach wie vor lebendig ist auch die Tradition, während der Adventszeit die Menschen verstärkt in den Blick zu nehmen, die mit Armut, Hunger, Krankheiten und mangelnden Lebensperspektiven zu kämpfen haben.
Frage 1:
Wie heißt die evangelische Hilfsaktion, die heuer schon zum 59. Mal in der Adventszeit Spenden für benachteiligte Menschen in aller Welt sammelt (4 Worte)?

Zierde 1

Zum Abschluss des Reformationsjubiläums gestalten wir diesmal vom 1. Advent bis zum 6. Januar einen Rätselweihnachtskalender. Nach einer interessanten Geschichte rund um weihnachtliche Themen stellen wir jeden Tag eine Frage. Die  Antwort können Sie in diesen Rätselbogen (Download, PDF 642 KB) eintragen, der hier zum Download bereit steht. Ganz so leicht machen wir es Ihnen übrigens nicht. Für die Antworten werden Sie vielleicht auch mal das  Internet oder Freunde zu Rate ziehen müssen. Wie das Rätsel funktioniert steht auf dem Rätselbogen. Wir wünschen viel adventliches Vergnügen beim Raten.

Motiv blau

Wer mag, kann mit der Lösung auch an unserer Verlosung teilnehmen. Das Evang.-Luth. Dekanat Kempten verlost 20 Kugelschreiber, um den Freudefaktor etwas zu steigern.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN

Teilnehmen darf jeder, der daran Freude hat.
Senden Sie den gesuchten Lösungssatz
bis 8. Januar 2018
bitte ausschließlich per Mail (Betreff: Rätsel)
und mit Angabe Ihrer Adresse
an jutta.martin@elkb.de. Andere Zusendungsweisen können wir leider nicht berücksichtigen.

Wir ziehen am 9. Januar aus den richtigen Einsendungen 20 Gewinner, die einen Kugelschreiber (mit dem Lösungssatz) von uns zugeschickt bekommen.
Wir veröffentlichen die Lösung auf der Weihnachtskalenderseite unserer Webseite mit den anonymisierten Gewinnern (Beispiel: Gisela M., Blaichach). So können Sie erkennen, ob Sie gewonnen haben.

Um Ihnen den Gewinn auch zusenden zu können, benötigen wir zwar Ihre Adresse, aber weder die Adresse noch die Emails werden gespeichert. Wir löschen beides nach dem Versand der Gewinne. Die Teilnahme ist kostenlos, wir haben absolut nichts zu verkaufen und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.